Stand: 09.08.2026, 17:49 Uhr
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Ein echter Weltstar in einem besonderen NRW-Ort: Eine Kellnerin hat ihn im Restaurant bedient – und ein gemeinsames Foto ergattert.
Monschau – Wer in diesen Tagen durch die verwinkelten Gassen von Monschau (NRW) schlenderte, hätte zwischen historischen Fachwerkhäusern und dem Rauschen der Rur jemanden erblicken können, den Millionen Menschen aus einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten kennen: Rupert Grint (37), weltberühmt als „Ron Weasley“ aus den Harry-Potter-Filmen, gönnte sich eine Auszeit in der Eifel-Idylle.

Kellnerin Cindy Wiedemann aus einem örtlichen Restaurant bediente den Star und seine Familie, blieb dabei aber erst mal ganz professionell. „Oh, den kennst du doch“, habe sie sich gedacht, erzählte sie Sat.1 NRW. Doch kaum war sie zurück im Lokal, war es mit der Coolness vorbei: „Wisst ihr, wer da sitzt? Da sitzt Rupert Grint!“, informierte sie aufgeregt ihre Kollegen.
Rupert Grint besucht die Eifel: Kellnerin informiert gleich ihr Team
Statt Star-Allüren gab es eine Bestellung für typisch deutsche Spezialitäten: Schnitzel und Bier für den Schauspieler, Spaghetti Bolognese für die Kinder. Gemeinsame Fotos mit der Belegschaft, die später auf der Instagram-Seite des dazugehörigen Hotels für Tausende „Likes“ sorgten, waren für den umgänglichen Briten kein Problem.
Dass es Grint ausgerechnet nach Monschau verschlug, ist kein Zufall. Die Stadt am Rande des Nationalparks Eifel gilt als eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Ensembles Deutschlands und wurde 2024 sogar zur schönsten Kleinstadt der Republik gekürt. Mit über 300 denkmalgeschützten Häusern und der markanten Burg, die seit rund 1200 über dem Tal thront, bietet der Ort eine Kulisse, die fast schon selbst an die Zauberwelt von Hogwarts erinnert.
Besucher wie Grint finden in Monschau eine Zeitreise in die frühe Neuzeit vor, die durch Wahrzeichen wie das prachtvolle „Rote Haus“ der Tuchmacherfamilie Scheibler geprägt ist. Neben der Architektur locken kulinarische Klassiker wie der berühmte Monschauer Senf aus der historischen Senfmühle oder die „Monschauer Dütchen“ – knusprige Biskuitgebäcke, die fest zur Tradition der Eifelstadt gehören. Ob Grint nach seinem Schnitzel auch eine Kostprobe der lokalen Pralinen, den „Vennbrocken“, mitgenommen hat, blieb sein Geheimnis.

Während Weltstars sonst eher in den Metropolen wie Köln oder München auffallen, zeigt der Abstecher des Harry-Potter-Helden, dass die Eifel mit ihrem märchenhaften Charme längst zum internationalen Geheimtipp geworden ist. Die Fans in den sozialen Netzwerken reagierten jedenfalls begeistert: „Mein jüngeres Ich wäre ausgerastet“, kommentierte eine Nutzerin stellvertretend für eine ganze Generation, die mit Rupert Grint erwachsen geworden ist. Ein anderer Topstar wurde unlängst in einem Restaurant in Braunschweig gesichtet. (Quellen: Instagram, Sat.1 NRW) (lin)