Zahlen zur digitalen Gästekarte: Vitaltherme vor Parkster und Wasmeier

Stand: 05.09.2026, 14:00 Uhr

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Digital, mobil und leistungsstark: die neue gemeinsame Gästekarte.

Digital, mobil und leistungsstark: die neue gemeinsame Gästekarte. © REO

Die neue digitale Gästekarte der drei Gemeinden Schliersee, Bayrischzell und Fischbachau wurde im ersten Halbjahr an neun Leistungen gemessen. Die Zahlen sind ermutigend.

Schlierach-/Leitzachtal – Damit aus dem Urlaubsdreieck eine runde Sache wird, sind noch ein paar Kanten zu glätten. Wie berichtet, hat das Tourismusprojekt unter der Leitung des Kommunalunternehmens Regionalentwicklung Oberland (REO) zuletzt ein wenig an Fahrt verloren. Als Gründe für die Verzögerungen beim Start des neuen Zweckverbands waren neben den größeren personellen Veränderungen in den Gemeinderäten Schliersee und Bayrischzell nach der Kommunalwahl auch eine krankheitsbedingte Vakanz bei der REO zu vernehmen.

Die Urlauber selbst scheinen derweil schon einen Schritt weiter. Wie eine von der Gemeinde Fischbachau veröffentlichte Statistik der REO zeigt, wurde die neue digitale Gästekarte der drei Gemeinden im ersten Halbjahr ihres Bestehens bereits intensiv genutzt. Und das so, wie es gedacht ist: im gesamten Urlaubsdreieck.

Vitaltherme vor Parkster und Wasmeier

An neun Leistungen wurde die Nutzung der im Dezember 2025 eingeführten Gästekarte gemessen. Bei der Gesamtzahl aller Eintritte hatte die Vitaltherme des Monte Mare in Schliersee mit 4863 Nutzungen weit die Nase vorn. Mit dem Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum (1761 Nutzungen) lag ein weiterer Schlierseer Top-Anbieter auf Platz drei. 2791 Mal setzten die Gäste die Park-App Parkster ein, um ihr Auto gebührenfrei abzustellen. Rang vier eroberte sich das Freibad Bayrischzell mit 1414 Eintritten. Mit größerem Abstand folgten das Warmfreibad Fischbachau (569), der Deisenrieder Wetterstollen (215), die Langlaufloipe Bayrischzell (191), die Kurse im Medius-Fitnessstudio in Schliersee (49) und das Schlierseer Heimatmuseum (4).

Starke Anstiege und viele erstmalige Nutzungen verzeichneten das Wasmeier-Museum sowie die Warmfreibäder Fischbachau und Bayrischzell. Am meisten Frequenz gab es im Juni, die stärksten Wochentage waren Freitag und Samstag. Zweitwohnungsinhaber nutzen mit 72 Prozent in erster Linie das kostenfreie Parken.

Schaut man sich an, woher die Gäste kamen, dominieren wenig überraschend die Gemeinden, in denen das Angebot beheimatet ist. Aber so gut wie alle Einrichtungen verzeichneten einen nicht unerheblichen Anteil an Nutzern aus den jeweils anderen beiden Gemeinden. Für Fischbachaus Tourismus-Chef Felix Stahl ein klares Zeichen, „dass der Erlebnisraum an Attraktivität gewinnt“.