Zivilschutz-Probealarm: Über 8300 Sirenen heulten am Samstag

Warnung

Zivilschutz-Probealarm: Über 8300 Sirenen heulten am Samstag

Die Bevölkerung soll durch die Probealarme mit den Signalen vertraut gemacht werden. Auch die Testnachrichten über die Handys sollen erfolgreich ausgesandt worden sein

Eine moderne Sirene auf einem Mast vor klarem Himmel, aufgenommen während eines Zivilschutz-Probealarms in Wien, Österreich.
Die Sirenen waren am Samstag in ganz Österreich zu hören.

Wien – In Österreich haben am Samstag wieder mehr als 8300 Sirenen beim Zivilschutzprobealarm geheult. 8343 der insgesamt 8399 Sirenen funktionierten einer Aussendung des Innenministeriums zufolge demnach einwandfrei. Mit der Probe soll auch die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut gemacht werden.

Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr wurden in ganz Österreich nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" ausgestrahlt. Insgesamt fielen 56 Sirenen bzw. 0,67 Prozent aus. Im Vorjahr waren es 37 Sirenen bzw. 0,44 Prozent gewesen.

Auch AT-Alert testweise aktiviert

Begleitend zur Sirenenprobe wurde auch das Katastrophen-Warnsystem "AT-Alert" bundesweit getestet. Nach Informationen der Mobilfunknetzbetreiber wurden die Testnachrichten erfolgreich ausgesendet.

Der AT-Alert ist eine Ergänzung des flächendeckenden Sirenenwarnsystems. Dabei können Behörden regionale oder flächendeckende Warnungen über die Mobilfunkbetreiber verschicken. Das System basiert auf der Mobilfunktechnologie "Cell Broadcast", einer eigenständigen Technologie für die Nachrichtenübertragung. Dabei werden Textmeldungen auf Mobiltelefone, die im betroffenen Bereich eingeloggt sind, versendet. (APA, 3.10.2026)

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